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Sturm Graz - Roter Stern Belgrad (11.12.2025)

  • tob7ias
  • 12. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

11. Dezember 2025, 18:45 Uhr, Stadion Graz Liebenau, sechster Spieltag in der Europa League Gruppenphase. Die Vorfreude vor meinem letzten Stadionbesuch in diesem Jahr ist groß, der Gegner interessant und die Mannschaft hoffentlich bereit, ein letztes Mal vor den eigenen Fans die bestmögliche Leistung abzuliefern. In der Europa League konnte man in fünf Spielen zweimal punkten, beide Male zuhause in Graz. Gelingt auch im dritten Heimspiel erneut ein Punktgewinn?

 

Beide Mannschaften brachten von Beginn an ein Feuerwerk aus Intensität und Bereitschaft auf den Rasen der Merkur Arena. In der dritten Minute hatte Seedy Jatta bereits die erste Großchance für Sturm. Die Abwehr war geschlagen, der Stürmer zog ohne Bedrängnis mit links ab, verfehlte den Kasten aber deutlich. Zwei Minuten später lösten sich die Gäste aus dem Druck der Grazer und fanden auf der rechten Seite des Feldes eine Menge Platz vor. Thomas Handel sprintete auf die Verteidigung der Grazer zu und wagte den Abschluss, der von Oliver Christensen gehalten wurde. In der 11. Minute gab es Freistoß knapp außerhalb des Strafraums nach einem Foul von Arjan Malic an Marko Arnautovic. Einige Spieler der Gäste kamen daraufhin im Kampf um den Ball zum Schuss, doch alle konnten von Sturms Defensive abgeblockt werden. Die Grazer bekamen in Minute 27 durch Tochi Chukwuani, und kurz darauf durch Maurice Malone wieder nennenswerten Torchancen. Beide Schüsse blieben ungefährlich. Kurz vor der Pause hatten Seedy Jatta und Emir Karic gute Gelegenheiten, die Führung für Sturm Graz zu erzielen, aber es blieb beim 0:0.

 

Ohne Marko Arnautovic, dafür mit sehr viel Energie und Elan kehrten die Gäste aus Belgrad auf den Platz zurück. Zunächst wurde noch ein Kontertor wegen einer Abseitsstellung vom VAR zurückgepfiffen, doch nur wenige Augenblicke danach zappelte der Ball schon wieder im Netz. Mirko Ivanic, einer der auffälligsten Akteure, verwertete den Eckball von Timi Elsnik und die zahlreich erschienenen serbischen Fans jubelten. Sturm ließ sich vom Gegentreffer nicht beirren und versuchte, zurück in die Partie zu finden. Nach einem Sprint über das halbe Feld wurde Tomi Horvat im Strafraum von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht und der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Ein Foul in der Entstehung sorgte jedoch dafür, dass diese Entscheidung revidiert wurde. Infolgedessen ergaben sich wenig klare Torchancen für beide Mannschaften. Roter Stern hatte kaum Mühe, Sturms hohe Bälle in die gefährlichen Zonen wegzuverteidigen und so zogen die Serben am Ende mit drei Punkten aus Graz ab.

 

Schlussendlich bleibt ein enttäuschender Europa League Herbst in Erinnerung, in dem man aus Grazer Sicht gegen mehr oder weniger ebenbürtige Gegner zu wenig Punkte geholt hat. Ein Sieg, ein Unentschieden und vier Niederlagen in sechs Spielen sind eine ernüchternde Zwischenbilanz, die mögliche Playoff-Hoffnungen langsam, aber sicher, schwinden lässt.



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